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72. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Keke

keke

Nachdem die eigentlich eingeteilte Fotografin aufgrund eines Krankheitsfalls ausfällt, springe ich ein und darf heute Keke kennenlernen, und ihn mit seiner Familie fotografieren. Keke ist 17 Monate alt, wohnt in Langen und hat Leukämie. Ich treffe ihn, seine Schwester Lene und die Eltern bei ihm zu Hause. Bei einem Kaffee erzählt mir Pia, Kekes Mama, seine Geschichte.
Mit vier Monaten wurde die Krankheit festgestellt. Es folgten einige Typisierungen inklusive großer Zeitungsaufrufe und tatsächlich fand man einen geeigneten Spender. Nach einigen Chemotherapien und langen Krankenhausaufenthalten fand am 26. Februar die Knochenmarktransplantation statt. Diese vertrug Keke anfangs gut, dann wurde es wieder schlechter. Überhaupt, das Leben der Familie ist ein ständiges Auf und Ab. Jede gute Nachricht („Der Krebs ist weg“) wird bald von einer schlechten („es wurden wieder Krebszellen gefunden“) abgelöst.
Ich bin heute jedoch gekommen um all die Ängste und schlechten Nachrichten zumindest für eine kurze Zeit aus den Köpfen zu vertreiben. Das Wetter ist wunderbar und so packen wir unsere Sachen und gehen raus. Weder Keke noch Lene haben größere Berührungsängste und lächeln was das Zeug hält. Durch die Langener Altstadt wandern wir zum Brunnen, an welchem die Geschwister einen Heidenspaß haben, sich gegenseitig mit trockenem Laub zu bewerfen. Dann geht es rüber zum Spielplatz. Lene und Keke spielen und tollen umher. Keke entdeckt einen Hund, den er sich genauer anschauen möchte. Nach einer guten Stunde sind wir wieder zu Hause.
In drei Tagen stehen neue Untersuchungen und eine gänzlich neue Behandlungsform für Keke an. Zumindest war das der Plan. Meine Bilder versende ich mit einem kleinen Album per Post und erhalte kurz darauf eine E-Mail von Pia. Sie haben sich sehr über die Fotos gefreut, das ist schön. Aber noch mehr freut mich der Rest der Nachricht. Kekes Krebs ist von alleine zurück gegangen. Warum auf einmal und was das bedeutet, man weiß es nicht. Pia und Daniel müssen weiter bangen und warten, dürfen aktuell aber auch wieder hoffen.
Ich hoffe so sehr, dass sich Kämpfer Keke durchsetzt und unsere Welt noch lange mit seinem Lächeln bereichert. Wer mehr über Keke erfahren will, kann seinen Eltern unter http://kekehack.blogspot.de folgen.

3 Noch ein paar Gedanken “72. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Keke”

Ich lese seit gut einer halben Std. auf dem Blog der für Keke angelegt wurde! Echt traurig was der kleine Racker schon alles durch machen musste! Umso beeindruckender die Kraft der ganzen Familie! Ich hoffe er schafft es!!!

LG Alexander

Vielen Dank Andy für die tollen Bilder. Danke auch an das tapfere Knirpse Team. Es macht Mut, dass es noch mehr Eltern gibt, die eine Freude, aber auch eine große Angst mit sich tragen. Obwohl die Kinder anders sind, sind sie durch die Bilder unglaublich schön. Danke für diese Perspektive. Pia

Ich kenne Familie Hack persönlich und bin tief beeindruckt, weil wirklich alle an einem Strang ziehen, was glaube ich sehr hilft, das ganze überhaupt durchstehen zu können. Großer Respekt – insbesondere natürlich auch für Keke, der das alles so unglaublich erträgt. Mein Sohn und Lene sind die besten Kita-Freunde. Wir fiebern fast seit Beginn mit und es ist wunderschön, diese tollen Fotos zu sehen, die so viel Lebensfreude versprühen. Ich hoffe sehr, dass es noch unendlich viele Jahre so schöne Fotos gibt und auch die Perspektive somit entspannter wird.

Liebe Kraftgrüße Marion

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