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531. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Lene

Es ist Anfang März und ich habe heute das Vergnügen Lene und ihre Familie kennen zu lernen.
Als ich in Windbergen in der Nähe von Meldorf ankomme, hüpfte die kleine Lina, Lene´s große Schwester (fast vier Jahre), ganz aufgeregt vor der Haustür herum und erwartet mich bereits.
Die Familie wohnt hier ganz idyllisch und ländlich ihrem Haus mit Garten. Hund Balu empfängt mich ebenso freundlich wie Mama Maike und ihre beiden Mädels.
Lene liegt auf Ihrer Krabbeldecke und strahlt mich an als ich hereinkomme. Kaum zu glauben, was die kleine Maus schon in ihrem kurzen Leben hinter sich hat.
Maike erzählt mir von Lene´s Geburtstag am 22.02.2018 in der Klinik in Itzehoe. Gemeinsam mit ihrem Mann Hans-Hermann freute sie sich über die Geburt ihrer zweiten Tochter, bis eine aufmerksame Krankenschwester einen Verdacht hat, dass etwas nicht stimmt, ihr war es zu verdanken, dass Lene schnell genug geholfen werden konnte…Herzfehler…Lene kommt sofort auf die Intensivstation.
Bereits am folgenden Tag wird Lene ins UKE nach Hamburg verlegt und dort am 1. März zum ersten Mal operiert. Die ganze Familie zieht dort erstmal ein. Zwei Wochen verbringt Lene dann auf der Intensivstation. Mama, Papa und die große Schwester Lina wohnen in dieser Zeit größtenteils gemeinsam im UKE.
Im August folgt die Korrektur OP. Während Maike davon erzählt kann ich ihr anmerken, wie anstrengend und emotional diese Zeit gewesen sein muss. „Es war die Hölle. Die Kleine hatte Herz-Rhythmus-Störungen, wollte ihre Medizin nicht nehmen, weinte und schrie in ihrem Bettchen und ich saß völlig fertig am Wohnzimmertisch und war am heulen“ so Maike. Da kam sicher einiges zusammen. Die Angst um Lene, die Ungewissheit ob alles gut wird, Hilflosigkeit und völlige Übermüdung.
Zum Glück hat alles seine Zeit – und alles geht einmal vorbei. Nach gut drei Monaten wird dann tatsächlich langsam alles gut. Maike erinnert sich noch genau daran, wie Lene das erste Mal gelächelt hat. Das war bei einem Besuch von Lina in der Klinik.
Ich erlebe heute eine fröhliche kleine Lene, die sich tapfer zurück ins Leben gekämpft hat und eine Familie, die glücklich und dankbar ist, diese schlimme Zeit gemeinsam überstanden zu haben.
Die Prognose, dass Lene ein „normales“ Leben haben wird steht gut.
Trotz Regen machen wir auch draußen ein paar Bilder.Schließlich sind wir ja nicht aus Zucker…aber zuckersüß, zumindest die kleine Lene.
So trete ich dann später meine Heimreise an, etwas nachdenklich, ein bisschen demütig und sehr dankbar. Ich wünsche Lene und ihrer Familie alles Gute und vor allem Gesundheit!

petrafischer

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