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516. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Ben Ilias

Ben Ilias ist in der 30. Schwangerschaftswoche mit einem Kilogramm Gewicht und einem komplexen Herzfehler zur Welt gekommen.
Er hatte bereits vier OPs am offenen Herzen, viele Monate Intensivstation hinter sich und muss jeden Tag 14 verschiedene Medikamente zu ganz bestimmten Uhrzeiten einnehmen. Er hat eine Leberzirrhose, eine Blutungsneigung und eine chronische Darmerkrankung. Er braucht von seiner Mama 24 Stunden am Tag liebevolle Pflege und intensive Versorgung. Als er geboren wurde gaben die Ärzte ihm nur ein paar Tage zu leben, doch er schaffte es an Gewicht zuzunehmen, so dass die erste OP durchgeführt werden konnte. Seitdem kämpft die Familie um jeden Tag, den sie mit Ben haben darf.
Als ich Ende Oktober 2017 von Ben erfahren habe, wusste ich sofort, dass ich dieses Shooting mit ihm und seiner Mama unbedingt machen möchte. Ich habe sofort Kontakt aufgenommen und wir haben einen Termin vereinbart. Leider musste dieser auf Grund von Bens Gesundheitszustand abgesagt werden. Genauso auch der Zweite.
Kurz vor Weihnachten und zugleich auch kurz vor Bens dritten Geburtstag, konnte ich die Familie dann besuchen. Ich wusste wirklich nicht, wie ich damit umgehen würde, diese Familie nun kennenzulernen, denn dieses Mal würde mein Tapfere-Knirpse Shooting anders sein als alle die ich bisher hatte.
Von all meinen tapferen Knirpsen hat sich der Gesundheitszustand mit der Zeit verbessert. Diesmal ist es anders. Ben ist der erste, bei dem er sich verschlechtern wird und der uns viel zu kurz im Leben begleiten wird. Die Ärzte schätzen ein, dass er im Jahr 2019 im Alter von vier Jahren zu den Engeln reisen wird.
Ich war auf ein tränenreiches Shooting vorbereitet, die Mama, die Oma, der Papa, ich – ich dachte wir würden alle weinen. Dann wurde ich jedoch vom Gegenteil überrascht. Mich empfang eine heitere Mama mit ihrem lebensfrohen Kind. Bei diesem Shooting wurde viel gelacht, gekuschelt und ich vergaß für das komplette Shooting, warum ich eigentlich auf Tränen eingestellt war. Ich konnte mich nach dem Shooting gar nicht mehr losreißen und blieb einen halben Tag.
Ich durfte Familienmitglieder kennenlernen, die Ben so doll lieben, dass sie vor Ben so stark sind, dass sie ihm ermöglichen, sein viel zu kurzes Leben als glücklich zu erleben. Ben lacht sehr viel, hat viel Spaß und besonders seine Mama sorgt jeden Tag dafür, dass sein Leben für ihn so erscheint, als wäre alles „normal“.
Seit dem Shooting stehen die Mama und ich im engen Kontakt – es hat sich eine Art Freundschaft entwickelt und ich freue mich über jedes Foto oder Video, welches sie mir von Ben schickt.
Jetzt haben wir fast September und ich schreibe normalerweise die Berichte für die Tapferen Knirpse immer sehr zeitnah an die Shootings. Doch diesmal brauchte ich die Zeit, die richtigen Worte zu finden.
Ich wünsche Bens Familie noch viele Tage mit diesem wundervollen Jungen, welchen auch ich in mein Herz fest eingeschlossen habe. Alles Liebe und viel Kraft für die Zukunft,

Eure Sarah

sarahkarow

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