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377. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Lucy

lucy
Mein Tapferer Knirps für diesen Sonntag Nachmittag lag schön eingemummelt, wärmend auf der Couch ganz nah beim Papa, als ich in den schönen, lichtdurchfluteten Wohnraum kam. Die dreijährige Lea wuselte um mich herum, als ich meine Sachen aufbaute, um ihre kleine Schwester in Bildern festzuhalten. Es lag so viel Herzenswärme im Raum, die Familie freute sich so sehr auf diese kostbaren Bilder und wertvolle Erinnerungen von Lucy. Lucy hat vor kurzem im Kreise der Familie ihren ersten Geburtstag feiern dürfen. Die ersten drei Lebensmonate war sie ein rundum zufriedenes Baby. Dann hatte sie einen RS-Virus, wo sie allerdings bereits nach sechs Tagen Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause durfte. Bei der nächsten UUntersuchung stellte der Kinderarzt jedoch fest, dass Lucy seit der letzten U-Untersuchung kaum gewachsen und sie sehr bewegungsempfindlich war. Daraufhin wurde sie im Klinikum mit einigen Untersuchungen völlig auf den Kopf gestellt, die eine Radikulitis ergaben. Nach medikamentöser Einstellung trat eine kurzzeitige Besserung auf und nach 14 Tagen durften Sie das Krankenhaus verlassen. Danach ging es Lucy zunehmend schlechter und sie bekam auch noch eine Lungenentzündung. Nach weiteren Untersuchungen wurde schließlich ein Gentest auf Morbus Krabbe gemacht, der leider bestätigt wurde. Dieses wurde der Familie erst nach völliger Gewissheit und einer weiteren Verschlechterung Lucys Gesundheitszustandes mitgeteilt. Sie war dort gerade mal sieben Monate alt. Die Ernährung mit der Flasche klappte bald gar nicht mehr und ihr wurde ein PEG eingesetzt. Dieser Eingriff sollte ca. drei Tage dauern, es wurden jedoch elf quälende Wochen Krankenhausaufenthalt. Der Arzt wollte die kleine Maus nicht ohne Pflegedienst nach Hause entlassen und es dauerte bis sich jemand fand. Lucys Mama erzählte mir von der Wut, die sie zunächst spürte, ganz zu schweigen vom täglichen Spagat zwischen Krankenhaus, zu Hause, arbeiten, und der dreijährigen Schwester. Mittlerweile ist Lucy seit zwei Monaten wieder zu Hause und wird 24-Stunden mit einem Pflegedienst betreut. Sie wird immer schwächer. Am Tag des Shootings war sie einfach toll. Sie hat ganz oft die Augen weit aufgemacht. Ich durfte ganz wundervolle Bilder mit ihr zusammen zaubern. Ich sage „Danke“ für den schönen Nachmittag und wünsche euch von Herzen, dass Lucy so lange wie nur eben möglich bei euch bleiben darf! <3

Noch ein Gedanke “377. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Lucy”

Super schön das es so etwas gibt und Familien mit Schicksalen besucht.
Ich habe einen mehrfach schwerbehinderten Sohn von acht Jahren, ist seit Geburt so.

Auch ich würde gern mal so ein Interview machen wollen.

Mit freundlichen grüßen Wulfert-Decke I. Strickling

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