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308. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Elias

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Wir haben uns zum Fotografieren im Eiscafé in Teutschenthal getroffen. Die Besitzerin hat das Café extra für uns geöffnet. Elias darf sich sein Eis selbst in den Becher füllen. Er genießt es. Zusammen mit seiner großen Schwester löffelt er genüsslich seinen Eisbecher leer.
In der Zwischenzeit erzählen mir die Eltern seine Geschichte:
Als Elias 7 Monate alt war, hatte seine Mama das Gefühl, dass sie mit Ihrem – scheinbar gesunden – Sohn zum Arzt muss. Irgendetwas stimmt nicht. Der Arzt diagnostizierte eine Mittelohrentzündung (die keine war, wie sich später herausstellte). Da diese Entzündung nach allen Therapieversuchen nicht heilte (wie sollte sie auch, es war ja keine), wurde eine OP angeordnet. Elias ging es nun schlechter, er hat nichts mehr getrunken und nahm zeitweise eine spastische Haltung an. Auf Veranlassung der Mutter wurde die Sache neurologisch untersucht. Das EEG war unauffällig. Der Neurologe ließ die geplante OP absagen. Eine Ultraschalluntersuchung sollte nun durchgeführt werden, was aber nicht möglich war. Die Ursache: Wasser im Hirn. Sofort wurde eine Not-Operation angesetzt.
Das anschließende Gespräch mit dem Arzt brachte die traurige Diagnose ans Licht: Elias hat einen Tumor im Kopf. Zu diesem Zeitpunkt war Elias 8 Monate alt.
Kurz vor Weihnachten 2010 wurde ihm dann in einer 8-stündigen Operation der Tumor entfernt. Befürchtete Metastasen im Rücken wurden nicht gefunden. Der Tumor wurde als bösartig diagnostiziert und war von einer sehr seltenen Art, was bedeutet, dass es dazu noch keine Studien gibt.
Als Behandlung kam eine Bestrahlung noch nicht in Frage, da diese in Deutschland erst für Kinder ab 3 Jahren durchgeführt wird. Stattdessen erhielt Elias eine Chemotherapie. Die Studienleitung empfahl der Familie, eine Bestrahlung in der Schweiz durchführen zu lassen, da diese dort bereits für Kinder ab 1,5 Jahren angeboten wird. So reiste Elias mit seiner Mama extra für diese Behandlung in die Schweiz.
Nach einem Jahr bekam Elias eine weitere Chemotherapie zur Nachsorge. Der Tumor war nicht wieder gewachsen.
Leider war das Kontroll-MRT im November 2013 doch wieder auffällig und im Januar 2014 fand man einen neuen Tumor, der im März 2014 wieder operiert wurde.
Danach ging es Elias ganz gut, er besuchte sogar eine Kita. Bis im November 2014 das MRT wieder drei neue Stellen zeigte, die nicht mehr operabel sind. Bis März diesen Jahres bekam er dagegen Bestrahlung.
Unser Fototermin ist zuende, Elias muss noch zur Physiotherapie.
Ich verabschiede mich … Alle Gute, viel Kraft, auf Wiedersehen … Alles nur Worte …
Wie geht es weiter? Keiner kann es sagen. Die Familie genießt jeden Tag zusammen.

8 Noch ein paar Gedanken “308. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Elias”

Ich bin selbst betroffen.mein Sohn hatte auch Krebs und hat jetzt mit den spät folgen zu kämpfen. Ich finde es super das es sowie gibt.um die schönen Momente einzufangen.die aerzte sagten zu uns leben sie jeden Tag.als wäre es der letzte…ich finde es wahnsinnig schwer damit umzugehen und dem Kind nicht immer zu zeigen das man panische angst hat…liebe grüße an den kleinen Mann und Familie. ..

Ich bin sehr stolz auf Elias, meinem kleinen Tiger und natürlich auf seine große Schwester und auf die kraft seiner Eltern (die Mama ist meine Schwester).
Ich bewundere euch, viele Menschen zerbrechen an solch einer Diagnose, aber euch hat es stärker gemacht und euch zusammen geweist. Ihr seit ein tolles Team und damit meine ich euch alle 4 bzw. 5 (den besten Freund, mit dem Elias sogar sein Eis teilt, möchte ich nämlich nicht vergessen).
So nun genau der Worte.
Es sind im übrigen sehr schöne Bilder geworden.
;0)

Ja, die Bilder sind schön geworden … und eine sehr schöne Erinnerung!!!
Ich wünsche Euch viel viel Kraft für die kommende Zeit … genießt jeden Tag zusammen!!!

Das Schicksal ist manchmal so grausam. Es tut mir unendlich leid, was dieser kleine Junge in seinem kurzen Leben schon durchmachen musste. Trotzdem sieht er auf diesen Bildern sehr glücklich und fröhlich aus – WoW, Hut ab Elias !!! Hoffentlich muss er nicht noch mehr schmerzhafte Prozeduren über sich ergehen lassen und darf noch ein paar schöne Jahre so „geliebt“ von seiner tollen Familie weiter leben !! Wünsche euch allen ganz viel Kraft – ein dickes Bussi an den kleinen GROßEN …

Tolle Bilder – die Geschichte berührt mich sehr- wir waren in einer ähnlichen Situation – mein Sohn war damals 9 Jahre u er ist heute 30 Jahre u gesund. Es waren sehr schwere Jahre für ihn u uns – aber die Beziehung zwischen meinen Kindern u zwischen den Kindern u mir ist sehr tief geworden in dieser Zeit. Alles erdenklich Gute der ganzen Familie….

Vielen Dank für Ihre Worte.
Ich kann das mit der Geschwisterbindung voll unterschreiben.
Hoffen wir für die Zukunft das Beste.

Liebe Grüße vom Papa von Elias

Der kleine hat viel durch… Kenne ihn auch durch das Kkh.. Ich selber war auch betroffeb aber hatte kein Tumor sonder Krebs und der kleine Mann war und ist es auch heute noch sehr tapfer… Elias mach weiter so

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