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184. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Jette

jette
Mein zweites Shooting für die Tapferen Knirpse liegt schon eine Weile zurück, jedoch ist es mir noch gut in Erinnerung. Beim Vorgespräch konnte ich die knapp eineinhalb Jahre junge Jette noch nicht kennenlernen, weil sie gerade wieder im Krankenhaus lag. Die kleine Maus leidet an tuberöser Sklerose, hat fiese Tumore im Gehirn, am Herz und an den Nieren. Die Tumore im Gehirn sorgen immer wieder für Krampfanfälle und damit einhergehenden Krankenhausaufenthalten. Bei einer Tasse Kaffee wurden wir uns schnell über einen Termin einig und nebenbei konnte ich die Geschwister Romy und Ron kennenlernen.
Wie das Leben so oft spielt, musste der erste Termin leider abgesagt werden, weil Jette eine Bindehautentzündung bekam. Tja, mit dicken Augen in eine Kamera gucken ist wahrlich nicht schön. Also vereinbarten wir einen neuen Termin. Anfang April war es soweit. Keine Vorkommnisse bisher, nur das Wetter war nicht so optimal. Bei der Ankunft schienen alle schon etwas aufgeregt. Nun konnte ich auch Jette kennenlernen. Ein bezauberndes, schüchternes Mädchen, das mir mit Neugier begegnete. Mit einem kleinen Bobbycar, das von ihrem Bruder geschoben wurde, brauste Jette durch die Wohnstube. Romy, Jettes Schwester, zeigte mir ihre Lieblingspuppe und Ron erzählte stolz, wie er und sein Papa immer Filme in 3D sehen. Nach einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee ging es raus in die Nachbarschaft. Ein kleiner Spaziergang sollte es werden, den ich fotografisch begleiten durfte. Eine Wiese, alte, knorrige Bäume, ein Bach und eine Brücke wurden zu willkommenen Kulissen für die Familienfotos. Natürlich stand dabei Jette im Vordergrund. Aber sie war sehr zurückhaltend und es war schwer, trotz meines „Objektierchens“ ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen und sie zum Lachen zu bringen. Romy und Ron dagegen tobten um mich herum und posierten zu gerne vor der Kamera oder machten ihre Späßchen.
Faszinierend fand ich den Zusammenhalt in dieser starken Familie und die Freude, die alle miteinander haben. Mir schien es so, dass trotz der enormen Belastung durch Jettes Krankheit, keiner wirklich zu kurz kommt. Ich ziehe den Hut vor dieser Familie und freute mich sehr, als die Mutter mir erzählte, dass Jette in eine integrative Kita geht und sie sich dort wohlfühlt. Der Spaziergang war kurz, denn es konnte jeden Moment anfangen zu regnen. Und in der Tat, als wir am Haus ankamen begann es zu tröpfeln. Wir saßen noch eine Weile in der Wohnstube und ich beobachtete und fotografierte die drei Kinder, wie sie friedlich und lieb miteinander spielten.
Für mich war es ein unvergessliches Erlebnis, eine so starke Familie kennengelernt zu haben und wünsche Jette für die Zukunft nur das Beste!

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