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171. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Noel und Kiara

noel

Für meinen ersten Einsatz bei den Tapferen Knirpsen durfte ich den achtjährigen Noel, die vierjährige Kiara und ihre wundervolle Pflegemama Birte Susann besuchen.

Beide Kinder kamen im Alter von 15 Monaten in die Familie. Noel kam als Frühchen in der 28. SSW zur Welt und Kiara wurde gesund geboren und ist nach einem Schleudertrauma durch einen Unfall auch mehrfach schwerbehindert. Auch Pflegemama Birte ist sehr stark sehbehindert und Pflegepapa Martin hat MS und lebt nach einem Schlaganfall vor 2 Jahren nun in einer Pflegeeinrichtung. Ich wusste sofort, ich habe es hier mit einer ganz besonderen Familie zu tun.

Zwei Dinge sind mir sofort aufgefallen. Zum Einen die vielen, vielen fröhlichen Familienfotos an der Wand mit einem immer strahlend lächelnden Noel und zum Anderen die, trotz des deutlich schlechteren gesundheitlichen Zustandes von Noel, positive und liebevolle Stimmung zu Hause. Noels Zustand war auch der Grund des Wunsches nach einem Shooting. Es geht ihm leider gar nicht gut und es war offensichtlich, dass er kämpfte. Das sonst auf jedem Foto sichtbare wunderschöne Lächeln wollte ihm nicht mehr gelingen. Nur in Mamas Armen wurde er deutlich ruhiger. Dennoch konnte man in diesen wundervoll blauen Augen erkennen, was für ein fröhlicher Junge er immer war. Nicht umsonst heißt er bei allen: Nie Ohne Ein Lächeln.

Es war eine schöne Begegnung und ich wünsche der Familie alles, alles Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit.

10 Noch ein paar Gedanken “171. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Noel und Kiara”

Wunderschöne Bilder und ich ziehe meinen Hut vor der lieben Mama Birte. Es ist nicht selbstverständlich sich so für zwei besondere Pflegekinder aufzuopfern, trotz eigener Erkrankung. Ich wünsche der ganzen Familie, vor allem Noel, dass er sich noch mal berappelt und noch einige Zeit in der Familie bleiben darf. Ganz liebe Grüße Eveline

Liebe Birte,
Das sind so tolle Bilder! Ich freue mich mit Euch darüber und bin noch heute froh, dass ich euch in Geesthacht mal kennenlernen durfte. Ich bewundere eure Stärke! Macht weiter so!!!

Ich wünsche der Familie alles erdenkliche Gute und viel , viel sehr viel Kraft und Geduld. Auf das sie noch sehr viele schöne Momente miteinander erleben können!!!

Auch ich konnte, durch eine private Feierlichkeit, Birte und ihre 2 Schützlinge in ihrer häuslichen Umgebung besuchen und bis zum heutigen Tag bin ich sehr froh, dass ich die Gelegenheit hatte für einige Stunden hautnah miterleben zu können was Birte leistet und welch eine wundervolle Pflegemama sie für Noel and Kiara ist. Ich erinnere mich noch sehr genau daran, als ich dort ankam, an einem warmen Sommertag letzten Jahres, dass ich die beiden Kinder draussen auf einem urgemütlichen großen Liegesofa fand, mit einem Dach als Schattenspender darüber, wie eine riesige Strandmuschel, nur so viel gemütlicher…und wie ich einerseits sofort von dem Anblick der beiden so wundervollen Kinder ergriffen war, aber mich auch gleichzeitig etwas unsicher fühlte, da ich mich fast zum ersten Mal in einer solchen Situation befand. Ich mochte beide Kinder sofort, aber da Kiara die Kleinere der Beiden war und sie in ihrem so hübschen Sommerkleidchen und ihren engelsgleichen blonden Locken so allerlliebst aussah, berührte dieses kleine Mädchen sofort mein Herz auf besondere Weise. Vorsichtig streichelte ich ihr Gesicht, ihre Haare, Arme und Beine und leise sprach ich mit ihr. Gerne hätte ich sie sofort auf meinen Arm genommen, aber fühlte mich unsicher und so blieb ich einfach neben ihr sitzen und berührte weiterhin ihre zartes Gesicht. Als Birte das wohl eine Weile beobachtet hatte und zu mir sagte, dass Kiara auch gerne gehalten werden darf, da strahlte mein Herz und allzu gerne kam ich diesem Angebot nach. Nach anfänglicher kleiner Unsicherheit, ihr bloss nicht weh zu tun, fühlte es sich einfach wundervoll an dieses kleine, zauberhafte Mädchen in den Armen zu halten. Und ja, ich habe sie den ganzen Nachmittag nicht mehr hergegeben. Als ich ihre Geschichte erfuhr, machte es mich einfach sehr gücklich ihr für ein paar Stunden all meine Wärme und Zuneigung zu geben und liebevoll zu ihr zu reden. Und Noel, was soll ich sagen, ich habe ihn als solch einen Sonnenschein kennengelernt und erlebt, ein kleiner Junge, der nicht sprechen konnte und wohl auch nicht sehen, aber wenn man seinen Namen sagte und mit ihm sprach, immer ein wundervolles Lachen auf dem Geischt hatte. Katharina, Birte´s Schwester, schien eine besondere Beziehung zu ihm zu haben and es war wundervoll diese Beiden so liebevoll und vertraut zusammen zu erleben. Auf dem Heimweg, der einige Stunden dauerte, hatte ich reichlich Zeit über all das Erlebte noch einmal nachzudenken, über die Schicksale der beiden Kinder und über die so wundervolle Arbeit die Birte tagtäglich leistet, auch mit liebevoller Unterstützung ihrer tollen Schwester und Eltern. Ich verließ Hamburg mit sehr gemischten und besonderen Einrdrücken, innerlich sehr berührt, voller Bewunderung für Birte und alle die ihre Arbeit unterstützen und voller Freude für die beiden Kinder, die dort ein solch liebevolles Zuhause finden durften. Noch heute schaue ich mir gerne die Bilder an die gemacht wurden, von Noel , dem Sonnenschein und von mir mit der kleinen wundervollen Kiara, die einem Engel gleichkommt und mein Herz so berührt hat. Ich bin dankbar, dass ich das alles und die beiden Kinder erleben durfte und dass ich einmal sehen konnte, dass Birte´s Arbeit, Liebe und Fürsorge all meine Vorstellungen weit übertraf. Sie hat sicher meinen vollsten Respekt.
Nun habe ich erfahren, dass der kleine Noel verstorben ist und das hat mich tief betroffen gemacht, auch wenn es beruhigend ist, dass er nicht mehr leiden muss, nachdem es ihm in letzter Zeit nicht gut ging. Meine Gedanken gehen zu Birte, Katharina, Birgit und Jürgen, die Noel sicher alle schmerzlich vermissen werden. Ich höre noch Birgit wie sie Noel oft liebevoll ?Nöli? genannt hat und wie er lachte wenn er seinen Namen hörte. Es ist sehr traurig, aber auch so wundervoll zu wissen, dass Birte und ihre Familie ihn ein Stück seines Lebens so liebevoll begleitet haben und ganz besonders dass sie sein junges, kleines Leben um so vieles schöner und lebenswerter gemacht haben?.euch allen mein tiefstes Mitgefühl und meine vollste Bewunderung! Ich drück euch alle ganz doll in Gedanken und wünsche euch Kraft und alles Gute!!

Liebe Martina,
Vielen lieben Dank für Deine herzlichen Worte. Auch, wenn die Zeit gerade wie im Film vorbeiläuft – tun sie unheimlich gut!
Ganz liebe Grüße auf diesem Wege „rüberschicke“.

Liebe Birte,

danke für deine Nachricht!…an Tagen wie diesen ist es immer schwer etwas zu sagen, das trösten könnte, aber ich bin in Gedanken bei euch und wünsche dir und allen viel Kraft. Ich bin wirklich froh dass ich einmal zu Gast bei dir sein durfte und deine wundervollen Kinder und deine so bewundernswerte Arbeit für einige Stunden erleben konnte…es ist viel davon in meinem Herzen zurückgeblieben…und dort wird es auch bleiben…
Gib bitte Kiara ein Küsschen von mir…ich hoffe es geht ihr gut…und sei du auch nochmal ganz lieb gedrückt von mir!

Martina

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