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117. Einsatz der Tapferen Knirpse bei Lara

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Am vorletzten Tag des letzen Jahres, nämlich am 30.12.13 traf ich mich mit Lara‘ s Eltern in Daun im Kurpark. Eigentlich sollten wir uns schon viel früher treffen – doch die Umstände ließen es bis nach Weihnachten dauern. Es war kalt, aber Gott-sei-Dank klar und trocken, sodass wir auf gutes Shooting-Wetter hoffen durften. Aus einem Telefonat mit Lara‘ s Mutter wusste ich im Vorfeld schon, dass ich es mit einem Papa zu tun bekam, der das Fotografieren nicht so sehr mag. In Absprache nahm ich meinem Mann nach Daun mit und so trafen wir gegen 13:00 Uhr im Kurpark ein.
Dort im Park befindet sich ein Ententeich, ein großer Sandspielplatz und das ganze wird von Grün umrahmt. Das Gelände gab uns die Möglichkeit, dass sich die Eltern von Lara nebst Hund hier völlig ungezwungen bewegen konnten und wir so schöne, fast ungestellte Fotos schießen konnten. Die Geschichte von Lara möchte ich mit den Worten der Mutter wiedergeben, die sie mir per Mail zukommen ließ:

„Lara kam für uns erst mal als gesundes Baby zur Welt. Mit ca. acht Monaten hatte Lara den ersten Krampfanfall. Viele weitere Anfälle folgten, demzufolge auch viele Krankenhausaufenthalte. Im Sommer 2011 verbrachten wir acht Wochen am Stück in drei verschiedenen Kliniken und sie hatte mehrfache Anfälle täglich. Das war die schlimmste Zeit unseres Lebens. Erst in der Epilepsie-Klinik kam langsam Ruhe rein. Die Anfälle wurden weniger und Lara ging es besser. Man stellte durch ein MRT fest, das Lara eine schwere Hirnfehlbildung hat und das dass der Auslöser für die Anfälle ist. Lara ist blind, kann nicht sitzen, laufen oder krabbeln. Aber trotz ihre schweren Mehrfachbehinderung ist sie unser Sonnenschein.“

Zum Fotoshooting sagte Lara‘ s Mutter:

„Wir empfanden das Fotoshooting als sehr angenehm. Die Chemie stimmte einfach von Anfang an. Trotz meiner Angst, dass Lara vielleicht nicht mitmachen würde, ist alles glatt gelaufen und es sind super schöne Bilder entstanden und wir sind sehr dankbar.“

Dazu kann ich nur noch anfügen: ich war sehr aufgeregt und am Ende lief alles so entspannt – toll! Sogar die Sonne ließ sich zum Ende noch blicken.
Ich wünsche Lara und ihrer Familie alles erdenklich Gute; vielleicht sehen wir uns ja mal wieder.

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