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Wichtige Information

Liebe Eltern

als wir im Mai 2013 mit einer kleinen Gruppe Fotografen unser Projekt „Tapfere Knirpse“ ins Leben gerufen haben, konnten wir nicht ahnen, wie schnell und wie positiv unser ehrenamtliches Angebot aufgenommen wird. Darüber freuen wir uns sehr und sehen jede Anfrage als neue Motivation, mit unseren Fotos Freude und Mut zu machen. Inzwischen haben wir unzählige Anfragen bearbeitet, täglich erreichen uns neue Shooting-Wünsche. Wie Sie auf unserem Blog sehen können, haben wir anfangs auch Shootings geschenkt, wenn die Diagnose „Down-Syndrom“ angegeben worden ist. Inzwischen werden wir aber mit Anfragen von Eltern, deren Kinder das Down-Syndrom haben, nahezu überrannt, so dass wir hier eine klare Entscheidung treffen mussten. Wir möchten keine falschen Hoffnungen wecken und sagen deshalb ganz deutlich und offen: Unsere Möglichkeiten erlauben es nicht mehr, dass wir kostenlose Shootings bei der Diagnose Down-Syndrom, Trisomie 21 und ähnlichen zusagen.

Als Gründer des Projekts „Tapfere Knirpse“ möchte ich Ihnen persönlich versichern, dass ich es ganz großartig finde, wenn Eltern wie Sie mit ihren vom Down-Syndrom betroffenen Kindern ganz natürlich umgehen und den Alltag meistern. Ich weiß, dass dies oft nicht leicht ist und habe größten Respekt vor Ihrer Leistung. In meinem Beruf als freier Journalist habe ich einige Gruppen mit Down-Kindern und jungen Erwachsenen beobachten dürfen, über diverse Aktionen berichtet und die Betroffenen nahezu alle als unglaublich liebenswerte Menschen kennengelernt. Die allermeisten sind trotz (oder vielleicht gerade wegen) ihres Handicaps selbstbewusst und ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.
Sie können glauben, dass mir die Entscheidung, keine weiteren Zusagen mehr zu geben, nicht leicht gefallen ist. Um die Funktionalität unseres gesamten Projektes nicht zu gefährden, blieb mir jedoch keine andere Wahl. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass wir weitere Shootings bei der Diagnose „Trisomie 21“ oder „Down-Syndrom“ und ähnlichen nicht mehr übernehmen können. Unsere Kapazitäten sind nicht so ausgelegt, dass wir bei dieser Diagnose über unsere satzungsgemäßen Einsatzfelder hinaus deutschlandweit (in Deutschland leben etwa 30.000 bis 50.000 Menschen mit diesem Handicap) tätig werden können. Die Bewältigung dieser Aufgabe kann von keinem ehrenamtlich tätigen Verein mit gemeinnützigem Anspruch bewältigt werden.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Jagodzinska
Koordinator „Tapfere Knirpse“

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